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Meine Stadt auf Яussisch

Автор
Дата выхода
14 апреля 2021
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Описание книги
Wie ist es, in ein anderes Land zu ziehen? Ist es möglich, dort eine Familie zu gründen, Freunde und sogar den Traumjob zu finden, ja sich selbst zu finden? Wie gelingt es, die eigene kulturelle Identität nicht zu verlieren und sich in fremden Kulturen dennoch wohl zu fühlen? Welches Abenteuer kann die Gründung einer Schule sein? Und wie wird die Lehrerin Valeria, die lebt, liebt, arbeitet und oft an verschlossene Türen klopfen muss, dies alles schaffen?
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Текст книги
Einstmals, vor etwas mehr als zweihundert Jahren, erschien vor diesem Schloss der Kaiser Napoleon, dessen Truppen bereits im Land standen. Er zog den Herzog Friedrich inВ ein BГјndnis gegen Г–sterreich und stellte ihm die KГ¶nigswГјrde inВ Aussicht, die der wГјrttembergische Monarch bald darauf auch annahm.
Die Deutschen lieben ihre Geschichte. Der fünfzehnstöckige Wohnturm, der sich an dem Ort des einstigen Marstalls erhebt, ist zwar ein hässliches Bauwerk aus den siebziger Jahren, das viele gar als Verschandelung des Stadtbilds empfinden – doch bei der Neugestaltung des Einkaufszentrums, das mit seinen Läden, Boutiquen und Cafés den unteren Teil des Gebäudes einnimmt, hat man für manche historische Anspielungen gesorgt, die an die fürstlichen Pferde von ehedem erinnern.
Heute warte ich hier auf meine Tochter Katharina. Schon seit einigen Jahren nimmt sie jeden Samstagvormittag Unterricht inВ russischer Sprache und Literatur.
Als eine der Veranstaltungen rund um den Internationalen Frauentag wird es ein Fotoshooting für Frauen geben, unter dem Motto «Ich bin eine Blume». Katharina wird als Fotomodell fungieren. Ihr frisches junges Gesicht ohne Makel und Falten wird für die Aufnahmen keine Probleme bereiten. Wir – mit dabei sind die Fotografin Galina und die Kosmetikerin und Visagistin Lena – wollen einen Werbeprospekt erstellen, den Katharinas Porträt schmücken soll.
Ich greife zum Smartphone, wische mit dem Finger Гјber die neuesten Nachrichten auf Instagram.
Ins Auge springt mir die Nachricht: «Die Zahl junger Menschen aus Russland, die ihr Land verlassen wollen, hat innerhalb der vergangenen zehn Jahre eine Rekordhöhe erreicht. 53 Prozent der jungen Russländer haben vor, dauerhaft im Ausland zu leben.
Indem ich mich so umschaue, muss ich mir selber die Frage stellen: «Wie kommt es denn eigentlich, dass ich jetzt hier bin?» Dass ich mich in einem Märchenwald verirrt und mich unversehens hier befunden hätte, kann ich ja schlecht behaupten.
Ich frage mich: В«Hatte ich das, schon immerВ» gewollt, und was hat mich dorthin gefГјhrt, wo ich jetzt bin?В»
Ich erinnere mich aufs Genaueste, dass ich nirgendwohin vorhatte auszureisen.




