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Meine Stadt auf Яussisch

Автор
Дата выхода
14 апреля 2021
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Описание книги
Wie ist es, in ein anderes Land zu ziehen? Ist es möglich, dort eine Familie zu gründen, Freunde und sogar den Traumjob zu finden, ja sich selbst zu finden? Wie gelingt es, die eigene kulturelle Identität nicht zu verlieren und sich in fremden Kulturen dennoch wohl zu fühlen? Welches Abenteuer kann die Gründung einer Schule sein? Und wie wird die Lehrerin Valeria, die lebt, liebt, arbeitet und oft an verschlossene Türen klopfen muss, dies alles schaffen?
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Текст книги
Wenn man sie zusammen sieht, muss man an das Märchen von Schneeweißchen und Rosenrot denken: Katharina, hellhäutig, mager, mit grauen Augen, und Franziska mit ihrem bräunlichen Teint, den blitzenden beerenschwarzen Äuglein und den dunklen Locken.
Anitas Familie – ihr Mann ist als Kind aus Tunis nach Deutschland gekommen – wird uns für die nächsten fünf Jahre zu Freunden.
Anita hat sichtlich Talent fГјr Sprachen. Mit achtzehn, auf Besuch bei ihrer Tante, lernte sie Franz kennen, und sehr bald waren sie verheiratet.
Als Heranwachsende hatte sie die Bombardierungen Bosniens erlebt. Dort, im Keller des Hauses sitzend, hatte sie sich von sauer gewordener Milch ernährt. Jetzt in Deutschland ist sie absolut nicht wählerisch im Essen. Obwohl sie von Beruf Köchin ist und ausgezeichnet kochen kann.
FГјr mich und Katharina, die mit drei Jahren inВ den Kindergarten geht, bedeutet der Umgang mit Anita und Franziska eine gute Гњbung im Deutschen.
Kinderkrippen für unter Dreijährige gibt es in der Stadt nicht. Das heißt: eine einzige ist da – aufgenommen werden ein Dutzend Kinder. An Einwohnern hat Marbach um die elftausend.
Wir treffen uns häufig, gehen auf den Spielplatz, trinken daheim Tee. Manchmal bastele ich mit den Kindern, und Anita sagt, ich machte das sehr richtig, wie eine Lehrerin.
Oft streiten sich die Kinder lauthals um das Spielzeug; dann bedaure ich, dass wir die Spielsachen nicht doppelt haben: jedes inВ zwei Exemplaren.
KapitelВ 9
Januar 2008, Russland, Smolensk
Anton Denisjenko. Zwanzig Jahre danach
Noch in Moskau hatte mir Rusanna, eine Freundin aus dem Studium, von einem neuen Internetportal «Klassenkameraden» erzählt; viele hätten dort ihre Freunde aus der Schule und der Hochschule wiedergefunden.
Als ich mich dann schlieГџlich dort registriert hatte, hielt ich im Wesentlichen nur mit denjenigen Kontakt, mit denen ich auch sonst bereits inВ Verbindung stand.
Eines Abends sah ich das Postfach durch – und als ich den Absender und die Mitteilung erblickte, wurde ich starr, mir stockte der Atem.
В«Hallo, Lerka! Ich weiГџ nicht, ob du dich an mich erinnerst. Wir waren inВ Kirow inВ derselben Klasse. Ich bin dann nach Smolensk gezogen. Wenn du dich erinnerst, schreib doch mal, wo du jetzt lebst.

